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Schussfaden ArtikelBuch-Tipp: Der Teppich mit den großen pinkfarbenen Rosen Düstere Brillanz Die Kolumnistin des "New Yorkers", Maeve Brennan, die 1993 im Alter von 76 Jahren gepeinigt und dennoch vergessen vom Leben völlig mittellos aus diesem schied, gilt als eine der großen literarischen Entdeckungen der letzten Jahre. Ihr Leben und Werk untermauert die These, dass ein qualvolles Leben - das in ihrem Fall sogar in geistiger... Die Schussfäden (auch Schuss, Eintrag oder Einschlag genannt) sind jene parallelen Fäden eines textilen Gewebes, die zu den längeren (häufig auch etwas stärkeren) Kettfäden bei der Herstellung eines Gewebes quer liegen.
Sie kreuzen die Kettfäden in dem rechten Winkel, wobei sie mal oben und mal unten zu liegen kommen, was durch die Mechanik der Webmaschine ermöglicht wird. Das daraus entstehende "Muster" durch die relative Lage von Kett- und Schussfäden zueinander, bezeichnet man als Bindung.
Durch Verwendung gefärbter Kett- und/oder Schussfäden sind farbige Muster möglich, man spricht dann von Buntgewebe.
Beim Weben eines Teppichs ist der Schussfaden häufig gefärbt, womit Muster herstellbar sind. Bei einem "Fleckerlteppich" (Name in Bayern und Österreich) wird als "Schuss" ein langer zusammengenähter Streifen aus Reststücken (die "Fleckerln") benutzt, wodurch die schnurartigen Kettfäden im strapazierfähigen Gewebe fast unsichtbar werden.
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